Transkulturelle und Positive Psychotherapie



Ein positives Menschenbild hat schon immer zu meiner inneren Einstellung gehört. Ich glaube daran, dass jeder Mensch ein Potential zu Wachstum und persönlicher Entwicklung in sich trägt, das ausgeschöpft werden kann. Dafür benötigt man vielleicht entsprechende Unterstützung.


Häufig gibt es Störungen, die dieser Entfaltung im Wege stehen. Sehr oft sind es die immer wiederkehrenden kleinen seelischen Verletzungen, die zu diesen Störungen führen, und nicht die großen Ereignisse, wie Prof. Nossrat Peseschkian in seiner Mikrotraumentheorie darlegt („Steter Tropfen höhlt den Stein!“).


Das Adjektiv positiv kommt von dem lateinischen Wort positum, das Tatsächliche/das Vorgegebene. Dabei sind nicht nur Störungen und Krankheiten gemeint, sondern auch die Fähigkeiten und Möglichkeiten eines jeden Menschen, neue Lösungen bzw. Strategien für den Umgang mit seiner Situation zu entwickeln. Darüber hinaus wird die Bedeutung, die ein Symptom für einen Menschen und eine Gruppe hat, erforscht und dabei auch ihre positiven Aspekte miterfasst. Es wird beispielsweise gefragt: Welche Vorteile bringt ein bestimmtes Verhalten oder ein Krankheitsbild mit sich und welche Funktionen erfüllt es? 


Als Unterstützung zum Abbau innerer Widerstände und zur Erleichterung der Durchführung der Selbsthilfe setze ich Spruchweisheiten, Mythologien und Geschichten ein. Außerdem wird in meiner Arbeit die Vielfalt der Erscheinungsformen in der Familie, der Kultur und der Individuen berücksichtigt und dabei eine Einheit in dieser Vielfalt gefördert. 


Ein positives Menschenbild, das transkulturelle Denken, die Mikrotraumentheorie und die Nutzung von Geschichten und Spruchweisheiten gehören zum Fundament der Transkulturellen und Positiven Psychotherapie nach Prof. Peseschkian. Da diese Konzepte mit meinen Überzeugungen einhergehen, habe ich mich entschieden, sie zu erlernen und zu benutzen. Ausführliche Informationen finden Sie auf der Internetseite der Peseschkian-Stiftung: http://www.peseschkian-stiftung.de/ppt.html

 

 „Laßt uns zu dem Wandel werden, den wir in der Welt erreichen möchten.“

 Mahatma Gandhi